Unsere Lilie
 
 
 

PFADFINDER - WAS IST DAS ?

Jeder Mensch hat sein eigenes Bild von den Pfadfindern, die in England und Frankreich Scouts (Pfadfinder) und Guides (Pfadfinderinnen) genannt werden. Nun wie sieht dein Bild von den Pfadfindern aus? Walt Disneys Fähnlein Fieselschweif? Omis-über-die-Straße-Helfer? Kernige Naturburschen in kurzen Hosen? Rechtsradikale Spinner? Wald- und Wiesenheinis?

Nein, Pfadfinder sind ganz normale Jungs und Mädchen. Sie dieselben Probleme wie alle anderen, haben dieselben Ängste und Träume, haben dieselben Stärken und Schwächen. Einen Unterschied gibt es dann aber doch: Die Welt und ihre Menschen sind ihnen nicht so egal wie manch anderen. Sie wollen etwas bewegen und voran bringen, die Welt in der wir leben mitgestalten und für andere Menschen da sein. Pfadfinderinnen und Pfadfinder drehen sich dadurch ein bißchen weniger um sich selbst als viele andere, ohne sich dabei aufzugeben.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben gemerkt, dass es ihnen Spass macht und gut tut, anderen zu helfen und aktiv zu sein. Sie haben Spass an Herausforderungen und Abenteuer. Sie wollen die Welt erobern, friedlich und auf den eigenen Füßen, aber ohne sich aufhalten zu lassen. Um dies machen zu können, leben Sie in der internationalen Pfadfindergemeinschaft zusammen und werden altersgemäß auf ein selbstständiges Tun hingeführt.

Der Gründer der Pfadfinder, Lord Robert Stevenson Smith Baden-Powell, von seinen Pfadfinderbrüdern "BiPi" genannt, erkannte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, dass die Jugend eine eigene Lebensphase ist, die bewusst und aktiv erlebt werden muss. Das war absolut revolutionär zu einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche in Schlips und Rüschenkleid rumlaufen mussten und wie kleine Erwachsene behandelt wurden. Auch heute - oder gerade heute - ist es wichtiger denn je, dass Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird sich selbst zu fordern und altersgemäße Abenteuer zu erleben.